Aktuell

Bis auf Weiteres: Schätze aus Vindonissa – werde Archäologe. Sonderausstellung im Vindonissa Museum. Im spielerischen Ausstellungsrundgang kann einer von vier wissenschaftlichen Schätzen erforscht werden. Dazu schlüpfen die Besucher in die Rolle eines Archäologen, einer Ausgräberin, eines Restauratoren oder einer Wissenschaftlerin und lösen an vier Stationen Aufgaben. Im Grabungszelt, Grabungscontainer, Labor und im Archiv müssen Fragen richtig beantwortet werden.

Eine „neue alte Öllampe“
Ein Kamel als Motiv auf dem Lampenspiegel

Das Vindonissa-Museum ist bekannt für seinen reichen Bestand an Öllampen mit vielen Motiven. So zieren u.a. Götter und Göttinnen, Gladiatoren, Fabeltiere, Rennfahrer, Pflanzen und eine vielfältige Tierwelt die kleinen Kunstwerke. Bei den Ausgrabungen in Vindonissa wurden mehrere Öllampen und Öllampenscherben mit einem Kamel als Sujet  gefunden. Eine dieser Originallampen ist im Vindonissa-Museum ausgestellt, eine weitere befindet sich derzeit in der Sonderausstellung „Gladiatoren – die wahre Geschichte“ im Antikenmuseum in Basel.
Im Amphitheater in Windisch wurden bei Ausgrabungen zwei Kamelknochen gefunden, ein Beweis, dass in Vindonissa Kamele vorhanden waren. Für eine Spieltour des Legionärspfades sind Dromedare auf Windischer Gehwegen aufgemalt. Nun hat Kathi Zimmermann auf Wunsch der Kantonsarchäologie eine Kamellampe nach altem Vorbild angefertigt. Sie ist in den Farben hellbraun und dunkelbraun gehalten, wie sie auch auf den Originallampen zu sehen sind. Ab Anfang April sind die Reproduktionen im Vindonissa-Museum und im Legionärspfad erhältlich.

kamellampe

Wenn Archäologen und Freiwillige gemeinsam forschen

Film zum Feldkurs der Kantonsarchäologie Aargau

Auf der Ausgrabung in Gebenstorf im Sommer 2019 haben 21 Freiwillige gemeinsam mit Mitarbeitenden der Kantonsarchäologie Aargau eine römische Fundstelle untersucht. Es war der erste Feldkurs für Freiwillige.
https://youtu.be/dzXb0obmC_o

Im SRF-Radiointerview nimmt Sie Hannes Flück mit auf einen Rundgang durch die römische Zivilsiedlung von Vindonissa. Hannes Flück ist Autor der 2017 erschienenen Monographie der GPV «Vor den Toren von Vindonissa. Wohnen und Arbeiten in einem Handwerkerquartier in den canabae des Legionslagers (Windisch Zivilsiedlung West 2006 – 2008)». Zum Radiointerview.

Frisch gebürstet – Die Kapitolinische Wölfin strahlt in neuem Glanz

Die Kapitolinische Wölfin vor dem Vindonissa Museum ist Sinnbild der Stadt Rom und ihrer Macht. Sie verweist auf die Funktion des Baus als Museum für römische Funde. Die Wölfin setzte über die Jahre Patina an. Deshalb würde ihre Oberfläche diesen Frühsommer sorgfältig gereinigt und einzelne Fehlstellen ausgebessert. Nun strahlt sie wieder wie 1911 zur Eröffnung des Museums.